Portrait-Foto Oksana Weingardt-Schön

Oksana Weingardt-Schön — Klavier

Die berufliche Ausbildung von Oksana Weingardt-Schön begann mit einem Studium an der Musikfachschule in Taldy-Kurgan/ Kasachstan, welches sie als Pädagogin im Fach Klavier und als Korrepetitorin «Mit Auszeichnung» abschloss. Dieser Ausbildung folgte ein Studium am Staatlichen Konservatorium «Kurmangasy» in Almaty/ Kasachstan in den Fächern Klavier und Orgel.

Dieses Studium setzte sie an der Hochschule für Musik «Carl Maria von Weber» Dresden im Fach Klavier fort und belegte neben dem 2. Hauptfach Improvisation auch das Zusatzfach Cembalo. Das Studium in Dresden schloss sie als Diplom-Pianistin und als Diplom-Pädagogin im Fach Klavier mit dem Prädikat «Sehr gut» ab.

Es folgten ein Aufbaustudium an der selbigen Institution, mit dem Abschluss als Konzert-Pianistin, wofür ihr das Prädikat «Mit Auszeichnung» verliehen wurde. Ein Meisterklassenstudium in Dresden bei Prof. Detlef Kaiser rundete ihre musikalische Ausbildung ab.

Oksana Weingardt-Schön belegte Meisterkurse bei Prof. Jacques Rouvier und Prof. Peter  Feuchtwanger in Dresden, sowie bei Prof. James Tocco in Essen als Stipendiatin des Klavierfestival Ruhr. Weiterhin erhielt sie das «Carl Maria von Weber — Stipendium» der Stiftung für Musik und Kultur Dresden.

Ebenfalls kann Oksana Weingardt-Schön auf einige nennenswerte Erfolge bei Wettbewerben verweisen. So errang sie den 3. Preis beim Nationalen Klavierwettbewerb «Musizieren mit LIONS» 1998 in Dresden und beim Internationalen Klavierwettbewerb «Emmanuel Durlet» in Antwerpen/ Belgien erhielt sie den 2. Preis und den «Durlet-Preis».

2003 machte sie das erste Mal als Komponistin auf sich aufmerksam. Hier errang sie beim Internationalen Kompositionswettbewerb des Ostdeutschen Rundfunks Brandenburg «Das neue sorbische Lied» den 3. Preis.

Seit 1999 ist Oksana Weingardt-Schön Lehrbeauftragte für das Fach Klavier an der Hochschule für Musik «Carl Maria von Weber» Dresden.





Portrait-Foto Gerald Schö

Gerald Schön — Bariton

Der in Deutschland geborene Bariton Gerald Schön begann seine musikalische Ausbildung am Konservatorium Cottbus, die er dann in Dresden an der Hochschule f?r Musik «Carl Maria von Weber» fortsetzte. Dort absolvierte er sein Hauptstudium im Fach Gesang und Musikpädagogik bei Frau Prof. Kammersängerin Nelly Ailakowa.

Weiterhin führte ihn sein Weg nach Österreich an die Universität für Musik und darstellende Kunst Graz, wo er für 1 ½ Jahre ein Kurzstudium der Musikdramatischen Darstellung in der Opernklasse von Prof. Christian Pöppelreiter aufnahm. Für die Zeit des Aufenthaltes erhielt Gerald Schön ein Stipendium aus dem Kulturfond der Stadt Graz.

Seither ist er freischaffend als Sänger, aber auch als Musikredakteur beim Rundfunk Berlin-Brandenburg tätig. Zu seinem Repertoir als Opernsänger gehören vor Allem die Bariton-Partien von J. A. Hasse und W. A. Mozart, die er mit hoher darstellerischer Präsenz und stimmlicher Gewandtheit an mehreren Bühnen Österreichs und Deutschlands sang.






Portrait-Foto Lucie Ceralov?

Lucie Ceralová — Mezzosopran

Die tschechische Mezzosopranistin Lucie Ceralová ist jung im Metier des Sängerberufes zu Hause. Bevor sie diesen Weg einschlug, studierte sie Germanistik und Musikpädagogik an der Philosophischen Fakultät der «Palacki Universität» in Olomouc/ Tschechien.

Nach erfolgreichem Abschluss dieses Magisterstudiums lehrte sie an der selbigen Institution noch ein weiteres Jahr im Fach Literaturwissenschaften, bevor sie dann an der Hochschule für Musik «Carl Maria von Weber» Dresden ein Gesangstudium in der Klasse von Frau Prof. Heidi Petzold begann.

Für ihre sängerischen Leistungen erhielt sie 2001 ein Stipendium der Brücke/Most — Stiftung zur Förderung der deutsch-tschechischen Verstäündigung und als Finalistin des Internationalen Dvořák-Wettbewerbes in Karloví Varý/ Tschechien den Sonderpreis für die beste Interpretation.

Neben einer regen Konzerttätigkeit im In- und Ausland, unter Anderem mit der Neuen Elblandphilharmonie und im Rahmen der Dresdener Festspiele, zeigt Lucie Ceralová ihre Talente weiterhin auf dem Gebiet der Literatur. So übersetzte sie für die Staatsoper Prag den Prosa-Text von Arnold Schönbergs Monodrama «Erwartung» nach einem Text von Marie Pappenheim.





Portrait-Foto Katharina Persicke

Mirella Petrova — Klavier

Die in Bulgarien geborene Pianistin Mirella Petrova begann ihre musikalische Ausbildung an der Spezialmusikschule «Prof. Wesselin Stoyanov» in ihrer Heimatstadt Russe. 1992 führte ihr Weg nach Dresden, wo sie an der Hochschule für Musik «Carl Maria von Weber» in der Klasse von Prof. Detlef Kaiser das Studium aufnahm.

Nach erfolgreich abegelegtem Examen als Pianistin und Pädagogin absolvierte sie ihr Aufbaustudium im Fach Klavier «Mit Auszeichnung» und schloss daran ein Aufbaustudium im Fach Kammermusik bei Prof. Peter Bruns an.

Sie nahm an Meisterkursen bei Klaus Hellwig, Michail Wosskressenski, Karl-Heinz Kämmerling, Christian Zacharias, Detlef Kraus, Jaques Rouvier, Peter Rösel, Elza Kolodin und Lazar Bermann teil.

Mirella Petrova wurde bei mehreren nationalen und internationalen Wettbewerben mit Preisen bedacht, darunter in Ustí nad Lábem/ Tschechien und im «Konzerteum» in Markopoulo/ Griechenland, sowie beim Klavierwettbewerb «Maria Canals» in Barçelona/ Spanien.

Im Laufe ihres Studiums wurde sie mit dem DAAD-Preis für ausländische Studenten und mit dem «Carl Maria von Weber — Stipendium» für Musik der Dresdener Stiftung für Kunst und Kultur ausgezeichnet.

Als begeistert aufgenommene Solistin war sie mit verschiedenen deutschen und bulgarischen Orchestern zu erleben. Als gefragte Kammermusikpartnerin tritt sie regelmäßig in Deutschland und im Ausland auf.

Seit 1997 hat Mirella Petrova einen Lehrauftrag für das Fach Klavier an der Hochschule für Musik Dresden inne.





Portrait-Foto Alla Rutter

Alla Rutter — Violine

Die musikalische Ausbildung von Alla Rutter begann in Ihrer Geburtsstadt Almaty/ Kasachstan an der Spezialschule für Musik «K. Bajseitova». 1997 siedelte sie nach Deutschland über und studierte hier als Externschülerin an der Spezialschule für Musik «Carl-Maria von Weber» Dresden.

1999 nahm sie dann ein Studium im Hauptfach Violine bei Prof. Reinhard Ulbricht an der Hochschule für Musik Dresden auf. Alla Rutter kann auf aktive Teilnahme bei Meisterkursen verweisen, die sie bei Prof. P. Monteanu, bei Prof. I. Ozim und bei I. Konovalov belegte.

Seit 1994 ist Alla Rutter solistisch in Kozerten vor Allem in Kasachstan, Russland, Italien und Deutschland zu erleben. Darunter befinden sich mehrfach Auftritte bei internationalen Festivals, wie die «Schubertiade» in Schnackenburg und «Dreiklang — Festival» in der Lausitz.

2001 trat sie als Solistin mit dem Sinfonieorchester der Hochschule für Musik «Carl Maria von Weber» Dresden in der Sächsischen Staatsoper Dresden — Semperoper auf.





Portrait-Foto Ali Sak

Ali Sak — Violoncello

Ali Sak erhielt seinen ersten Unterricht auf dem Violoncello im Jahr 1983 am Konservatorium in Ankara/ Türkei bei Prof. Ali Dogan. 1989 begann er das Studium an der staatlichen «Hacettepe» Musikhochschule in Ankara, welches er, so wie das darauf folgende Magisterprogrammstudium, jeweils mit der Höchstnote absolvierte.

1995 erhielt Ali Sak ein Stipendium des DAAD und nahm in Folge dessen ein Aufbaustudium an der Hochschule für Musik «Carl Maria von Weber» Dresden bei Jan Vogler auf. Zur Abrundung seiner künstlerischen Ausbildung folgte ein Aufbaustudium im Fach Kammermusik bei Prof. Peter Bruns.

Zahlreiche Wettbewerbserfolge und Meisterkurse bei nahmhaften Interpreten wie Alexander Rudin und Mstislaw Rostropowitsch vervollständigen seinen Werdegang. Der junge Cellist ist mehrere Jahre als Dozent für Violoncello an der »Hacettepe« Musikhochschule in Ankara tätig gewesen.

Seine solistischen Qualitäten stellte Ali Sak in zahlreichen Konzerten mit verschiedenen Orchestern unter Beweis. Er kann auch rege kammermusikalische Konzerttätigkeit aufweisen, so zum Beispiel als Mitglied der Dresdener Kapellsolisten.